Für Höfe, die uns Steirer:innen ernähren!
Wer Landwirtschaft gestaltet, gestaltet Gesellschaft. Unsere Arbeit verdient gerechte Anerkennung – in der GAP, am Markt und in der Politik.
Wir stärken den Biolandbau und fordern für Bio-Produkte ihren fairen Platz am Markt. Wir setzen uns für kleinstrukturierte, lebensfähige Betriebe ein und schaffen Perspektiven, damit Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft Bäuerinnen und Bauern bleiben. Nachhaltigkeit zählt mehr als Produktionsmenge – ökologisch, sozial und gerecht.
Wir verlangen eine Agrarpolitik, die den Menschen ins Zentrum rückt:
- Arbeitskraft muss in der zweiten Säule der GAP anerkannt und abgesichert sein.
- Bestehende Betriebsgrößen brauchen eine Zukunft, statt durch Preisdruck, Förderpolitik und Flächenkonkurrenz ins Aus gedrängt zu werden.
- Bodenverbrauch darf nicht länger auf Kosten der Landwirtschaft gehen – Flächenwidmung gehört in die Landwirtschaftsagenda, nicht in parteipolitische Gemeindeinteressen. Versiegelung und Zersiedelung müssen gestoppt werden.
Wir fordern strukturelle Veränderungen, damit Grund und Bäuerinnen und Bauern lebensfähig bleiben. Landwirtschaft braucht leistbare Rahmenbedingungen, die eine Zukunft ermöglichen – nicht Druck und Abhängigkeit.
Die Zeit drängt. Wir gestalten Landwirtschaft enkeltauglich: mit Respekt vor den Menschen, mit Verantwortung für Boden und Tiere, mit Mut für ein öko-soziales Miteinander.
Es ist an der Zeit für eine gerechte Landwirtschaft.
- Faire Sozialversicherung: kleine und mittlere Betriebe dürfen nicht länger verhältnismäßig mehr zahlen als große.
- Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sichern und ausbauen: wir brauchen Angestellte zur Entlastung – und das muss finanzierbar sein.
- Ersatz im Krankheitsfall für alle Arbeitskräfte in der Landwirtschaft: volle Kostenübernahme durch die SVS.
Unsere Förderpolitik orientiert sich an den Zielen einer europäischen Ernährungssicherungs- und Nachhaltigkeitsstrategie sowie einer europäischen Zukunfts- und Klimastrategie. Dabei gilt: gefördert wird, was unsere Gesellschaft wirklich braucht – Biodiversität, Klimaschutz und die Menschen in der Landwirtschaft.
- Leistung statt Fläche fördern: Biodiversität und Klimaschutz müssen abgegolten werden – nicht die Hektarzahl.
- Bio-Betriebe fair anerkennen: Biodiversitätsleistungen, die Biobetriebe ohnehin erbringen, brauchen volle Wertschätzung. Zusätzliche Biodiversitätsflächen dürfen für Bio-Betriebe nicht vorgeschrieben werden.
- Benachteiligte Regionen absichern: Ausgleichszahlungen deutlich ausbauen.
- Biolandbau stärken: faire Förderung und Ausbau von Bio-Modellregionen.
- Biodiversität sichern: Artenvielfalt fördern, Kulturlandschaften erhalten, Lebensräume vernetzen, Pestizide vermeiden.
- Renaturierung als langfristige Handlung begreifen: nicht kurzfristige Maßnahmen zählen, sondern ihre langfristigen Effekte. Vorleistungen müssen einbezogen und Zukunftsfähigkeit belohnt werden.
- Förderobergrenzen einziehen: EU-Förderungen für industrielle Agrarbetriebe klar begrenzen – bäuerliche Strukturen stärken.
- Kleinstrukturen erhalten: doppelte Prämie für die ersten 20 ha.
- Regionale Wertschöpfung stärken: Förderung für Verarbeitung und Vermarktung vor Ort (z. B. Food-Coops, Gemeinschafts-Verarbeitungsräume).
- Investitionen leistbar machen: Vorfinanzierungszeiten verkürzen und Abwicklung von Kleininvestitionen ab 5.000 € ermöglichen.
- ÖPUL zukunftsfähig gestalten: wasserspeichernde Anbautechniken (z. B. Dammkultur, Agroforstwirtschaft) müssen wieder Teil der Förderung werden.
- Humus sichern: Maßnahmen zum Humusaufbau und -erhalt gezielt fördern.
- Dauergrünland-Regelung anpassen: die verpflichtende Umwandlung (Dauergrünlandwerdung) muss fallen – mehr Entscheidungsfreiheit für Bäuerinnen und Bauern.
- Biodiversitätsschonende Technik fördern: Einsatz von Balkenmähern und insektenschonender Bewirtschaftung gezielt unterstützen.
- Tierhaltung nachhaltig sichern: Förderung der Lebensleistungs-Nutztierzucht.
- Biologische Produkte wertschätzen: gesunde Lebensmittel und bäuerliche Arbeit fair anerkennen.
- Ernährungssouveränität sichern: Österreich entscheidet über seine Lebensmittelversorgung.
- Regionale und biologische Versorgung stärken: verpflichtende Regionalquote von mindestens 80 %, davon mindestens 50 % Bioanteil – für Milch, Fleisch, Eier, Getreide, Gemüse und Obst in der öffentlichen Lebensmittelversorgung von Bund und Ländern.
- Transparente Herkunft: klare Kennzeichnung in Gastronomie und Handel – auch bei verarbeiteten Produkten.
- Tierwohl sichtbar machen: verpflichtende Haltungskennzeichnung für alle tierischen Produkte.
- Mobile Schlachtung fördern: bestehende Einrichtungen ausbauen, kurze Wege für Tiere und Menschen sichern.
- Direktvermarktung vereinfachen: Urprodukte-Liste praxisnah gestalten, bürokratische Hürden abbauen, Innovationen ermöglichen.
- Gentechnikfreie Lebensmittel: kein Import von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, Futtermitteln, Saatgut oder lebenden Organismen – Vorsorgeprinzip gilt auch für neue Gentechnik.
- Kein Patent auf Saatgut, Pflanzen und Tiere: Saatgut bleibt Gemeingut der Landwirtschaft.
- Fairer Handel statt Freihandel:
- keine Importe von Agrargütern, die in der EU verbotene Pestizide verwenden
- keine Importe von Ackerkulturen aus Urwaldrodungen
- Nachhaltige Proteinversorgung: Insekten als vor Ort erzeugte tierische Proteinquelle für Geflügel, Schweine und Aquakultur fördern.
- Flächenverbrauch drastisch reduzieren:
- 5-Jahres-Neubau-Stopp für Super- und Fachmärkte
- 2 ha Obergrenze für Neubauten
- Rückbauverpflichtung bei Gewerbe- und Industriebauten mit >5 Jahren Leerstand im Baubescheid verankern
- Ortskernentwicklungspläne fördern: Gemeinden unterstützen bei Ortskernbelebung, Leerstandsmanagement und Vernetzung von Bewohnerinnen, Handwerk, Handel, Tourismus und Landwirtschaft
- Landwirtschaftliche Vorrangflächen sichern: verpflichtende Ausweisung, damit bäuerliche Nutzung Vorrang behält
- Almwirtschaft fördern: fachgerechte Bealpung zur Vermeidung von Erosion, Hochwasser und Lawinen – für Schutz der Täler und nachhaltige Nutzung
- Landgrabbing verhindern: gesetzlicher Schutz, landwirtschaftliche Nutzung hat Vorrang
- Landwirtschaftliche Nutzfläche schützen: bei Umwidmung zu Bauland Verkauf nur zum landwirtschaftlichen Wert. Zusätzlichen Wertzuwachs durch Umwidmung der öffentlichen Hand zuführen.
- Holzbau priorisieren: Vorrang für Holzbau und Holzdämmstoffe aus regionaler Waldwirtschaft im öffentlichen Bau.
- Förderung anpassen: höhere Unterstützung für Holzbau und regionale Dämmstoffe; nicht-ökologische Dämmstoffe stärker besteuern.
- Forschung und Beratung stärken: gesunde Mischwälder und klimafittes Pflanzgut fördern – boden- und klimaangepasste Pflanzen sichern Zukunftsfähigkeit.
- Schutzwald sichern: ein Bundesjagdgesetz zur Rettung des Schutzwaldes und zur Unterstützung der natürlichen Verjüngung.
- Landwirtschaftskammerwahlrecht modernisieren: Wahlverfahren so gestalten, dass die Stimmen der Bäuerinnen und Bauern klar zählen.
- Transparenz schaffen: öffentliche Sitzungsprotokolle des Hauptausschusses der LK Steiermark zugänglich machen.
- Demokratische Strukturen stärken: Umwandlung des Vereins „Landwirtschaftskammer Österreich“ in eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit demokratischen Gremien – weg von der dominanten Vertretung durch Bauernbund-Kammerpräsidentinnen und Raiffeisenvertreterinnen.
- Arbeitskraft anerkennen: Faire Sozialversicherung, abgesicherte Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und Ersatz im Krankheitsfall für alle Arbeitskräfte.
- Bäuerliche Betriebe stärken: Lebensfähige Strukturen erhalten, Klein- und Mittelbetriebe fördern, Nachhaltigkeit statt Produktionsmenge.
- Biodiversität und Klimaschutz belohnen: Öffentliche Gelder für echte Leistungen – für Artenvielfalt, Humusaufbau, Renaturierung und klimafitte Landwirtschaft.
- Regionale Märkte sichern: Bio und Regionalität stärken, Direktvermarktung vereinfachen, Herkunft und Tierwohl transparent kennzeichnen.
- Lebensraum und Fläche schützen: Flächenverbrauch begrenzen, landwirtschaftliche Vorrangflächen sichern, Alm- und Waldwirtschaft klimafit und nachhaltig fördern.
- Transparente Interessenvertretung: Demokratische Strukturen in der Landwirtschaftskammer, klare Mitbestimmung, öffentliche Entscheidungen.
Unsere Anliegen
Mercosur hätte massive Folgen für unsere bäuerlichen Betriebe
Seit mehr als 20 Jahren verhandelt die Europäische Union mit den südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Bolivien über ein Freihandelsabkommen – das sogenannte EU-Mercosur-Abkommen. Zölle sollen abgebaut und der Handel zwischen beiden Regionen erleichtert werden.
Was auf den ersten Blick nach wirtschaftlichem Aufschwung klingt, hat jedoch massive Schattenseiten für Umwelt, Klima, Menschenrechte und unsere heimische Landwirtschaft.
In Südamerika werden Lebensmittel wie Fleisch, Soja oder Zuckerrohr unter deutlich niedrigeren Umwelt-, Sozial- und Tierwohlstandards erzeugt. Das bringt unfaire Konkurrenz für unsere Betriebe – vor allem in der bäuerlichen, kleinstrukturierten Landwirtschaft.
Während in der ÖVP der Wirtschaftsflügel das Freihandelsabkommen befürwortet, sagen wir Grüne Bäuerinnen und Bauern ganz klar: Wer unsere bäuerlichen Familienbetriebe schützen will, muss Mercosur entschieden entgegentreten.
Dafür setzen wir uns ein:
Statt eines Wettbewerbs um die billigsten Produktionsbedingungen wollen wir einen internationalen Handel, der Menschen, Tiere und das Klima schützt. Ein gerechtes Abkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Staaten müsste verbindliche Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards enthalten, den Schutz indigener Gemeinschaften garantieren und nachhaltige Landwirtschaft fördern. Nur ein Handel, der fair, klimafreundlich und sozial gerecht ist, sichert unsere Zukunft. Fairtrade statt Freetrade!
Wer regional kocht, soll’s auch zeigen. Damit sich Gäste bewusst für unsere Betriebe entscheiden.
Regionale Produkte haben sich Wertschätzung verdient
Mit Grüner Regierungsbeteiligung konnte 2023 eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Kantinen, Schulen und Spitälern umgesetzt werden: ein wichtiger Schritt für bäuerliche Familienbetriebe und für die Konsumentinnen und Konsumenten, die nun auf einen Blick sehen, ob sie Lebensmittel aus Österreich oder aus ausländischer Produktion essen. Ob Erdäpfel, Paradeiser, Eier oder Fleisch: unsere wertvollen regionalen Erzeugnisse haben es sich verdient, klar ausgewiesen zu sein. Damit sich die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu entscheiden können, mit dem Kauf von heimischen Lebensmitteln unsere bäuerlichen Betriebe zu unterstützen.
Was in öffentlichen Einrichtungen möglich ist, lässt sich auch in der Gastronomie umsetzen. Gäste erwarten Transparenz am Teller, Betriebe brauchen Fairness – und die Regierung hat die Pflicht, das endlich umzusetzen.
Schulen, Spitäler, Pflegeheime – Öffentliche Küchen sollen kaufen, was hier wächst.
Dadurch bleibt die Wertschöpfung bei unseren Bäuerinnen und Bauern.
- 450.000 Menschen essen in Österreich täglich in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Spitälern, Kasernen oder Mensen.
- Allein der Bund kauft dafür jährlich Lebensmittel im Wert von rund 65 Millionen Euro ein.
- Rechnet man Länder, Gemeinden und ausgegliederte Einrichtungen dazu, geht es österreichweit um weit über 100 Millionen Euro, die als Nachfrage bei heimischen Betrieben ankommen könnten.
- Mehr als zwei Millionen Mahlzeiten werden täglich außer Haus konsumiert – ein bedeutender Markt für heimische Qualität.
In der vorigen Bundesregierung konnte Umweltministerin Leonore Gewessler Ziele für die nachhaltige Beschaffung ausverhandeln, die unter ihrem Nachfolger, ÖVP-Minister Norbert Totschnig, nun massiv abgeschwächt werden sollen. Der Entwurf, der derzeit im Ministerium kursiert, sieht vor, das Ziel einer 55-Prozent-Bioquote bis 2030 zu streichen – ebenso wie nahezu alle Tierwohl-Kriterien. Damit wird ein zentrales Instrument für regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und gesunde Ernährung praktisch abgeschafft.
Andreas Lackner, der Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern, stellt klar: Die nachhaltige Beschaffung (NaBe) ist nicht nur Symbolpolitik, sondern ein echter Markt für kleine und mittlere Betriebe: „Wenn öffentliche Küchen regional einkaufen, profitieren unsere Bauern – so einfach ist das. Mit den NaBe-Zielen hätten Bund, Länder und Gemeinden hunderte Millionen Euro pro Jahr gezielt in heimische Qualität investieren können – in Bio-Milch, regionales Gemüse, Fleisch aus Strohhaltung. Jetzt öffnet Minister Totschnig den Markt für Billigimporte und Vollspaltenbodenhaltung. Das ist inakzeptabel und ein unwürdiges Schauspiel für den höchsten Interessensvertreter der Bauern.“
Auch die Steiermark hat massiven Nachholbedarf: Es gibt auf Landesebene keine verbindlichen Ziele für nachhaltige Beschaffung – anders als etwa in Wien oder dem Burgenland, wo in öffentlichen Küchen bereits 50 Prozent Bio-Lebensmittel verkocht werden.
Fruchtbare Böden sichern unsere Arbeitsgrundlage und Zukunft.
Boden schützen heißt Zukunft sichern
In der Steiermark geht jedes Jahr wertvolle Acker- und Grünfläche verloren, weil immer mehr Boden versiegelt und zugebaut wird. Was einmal zubetoniert ist, kann kein Wasser mehr aufnehmen, bietet keinen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und lässt keine Lebensmittel gedeihen. Fruchtbare Böden sind die Grundlage unserer Landwirtschaft – und damit unserer Ernährungssicherheit.
Für uns Grüne Bäuerinnen und Bauern ist klar: „Beton statt Acker“ gefährdet die regionale Versorgung, schwächt die bäuerlichen Betriebe und heizt die Klimakrise weiter an. Nur lebendiger Boden kann Hitze abmildern, Wasser speichern und die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erhalten.
Darum setzen wir uns dafür ein, dass landwirtschaftliche Vorrangzonen ausgeweitet werden, dass Neuwidmungen sorgfältig geprüft und dass neue Versiegelungen endlich eingeschränkt werden. Ein achtsamer Umgang mit unseren Böden ist kein Luxus – er ist Voraussetzung dafür, dass die nächste Generation noch auf steirischen Feldern wirtschaften kann.
„Wenn wir zulassen, dass unsere Äcker unter Beton für neue Einkaufszentren oder Asphalt für weitere Straßen verschwinden, sägen wir buchstäblich den Ast ab, auf dem wir sitzen. Denn gesunder Boden ist unsere Lebensgrundlage. Wenn wir unsere Böden verlieren, verlieren wir unsere Zukunft.“
Andreas Lackner
Wer nachhaltig wirtschaftet, soll gerecht gefördert werden.
Warum Bio stärkt, was uns alle trägt
Bio-Landwirtschaft schützt unsere Böden, unser Wasser und die Artenvielfalt – und sie sorgt dafür, dass auch kommende Generationen auf gesunden Lebensgrundlagen wirtschaften können. Auf chemisch-synthetische Pestizide zu verzichten, fördert widerstandsfähige Böden, bestäubende Insekten und artenreiche Kulturlandschaften.
Doch obwohl immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten zu Bio greifen, stehen viele Betriebe unter Druck. Steigende Kosten bei gleichzeitig stagnierenden Preisen und ein globaler Preiskampf machen es schwer, ökologische Bewirtschaftung fair zu entlohnen. Damit Bäuerinnen und Bauern weiterhin Verantwortung für Natur und Klima übernehmen können, braucht es klare Unterstützung und ein deutliches Bekenntnis: von der Politik, von der Wirtschaft (also vor allem dem Einzelhandel) und von den Konsumentinnen und Konsumenten.
Bio ist mehr als ein Gütesiegel. Es ist eine Investition in saubere Lebensmittel und in eine Landwirtschaft, die Zukunft hat.
Unsere Kleinbetriebe dürfen nicht von Abgaben erdrückt werden.
Unsere Familienbetriebe stehen unter finanziellem Druck. Vor allem die Sozialversicherungsbeiträge für kleine landwirtschaftliche Betriebe sind unverhältnismäßig hoch.
Wenn Abgaben die wirtschaftliche Basis vor allem von kleineren Betrieben in Bedrängnis bringen, verlieren wir nicht nur Höfe, sondern auch Produktvielfalt, regionale Versorgung und nicht zuletzt die wichtigsten Kräfte in der Kulturlandschaftspflege. Darum setzen wir Grüne Bäuerinnen und Bauern uns dafür ein, dass die Sozialversicherungsbeiträge stärker gestaffelt und echte Entlastungen für kleine Höfe umgesetzt werden. Wir sind für eine Abschaffung der doppelten Sozialversicherungsbelastung für Betriebe im Nebenerwerb. Schließllich wird man ja im Krankheitsfall auch nicht doppelt behandelt.
Wer nachhaltig wirtschaftet und unsere Landschaft erhält, darf nicht bestraft werden – faire Beiträge sichern die Zukunft der kleinstrukturierten Landwirtschaft.
Du besitzt, pachtest oder verpachtest zumindest einen Hektar landwirtschaftliche Fläche? Nutze deine Stimme bei der Landwirtschaftskammerwahl am So, 25. Jänner 2026 und wähle für Familienbetriebe in der Steiermark.