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am 5. März

Wiener Stadtland­wirt­schaft

- Es braucht nicht nur Grüne in der Stadtregierung, sondern auch in der Wiener Landwirtschaftskammer!

Wiener Stadtlandwirtschaft am richtigen Weg
 

VON RÜDIGER MARESCH, Wr. Landtagsabgeordneter und Landwirtschafstsprecher, und RUPERT FELLINGER

 

Gemüse selber anbauen, frisches Obst ernten, Freude an der Arbeit in der Natur haben und damit Lebensmittel höchster Qualität für den eigenen Bedarf erzeugen. Das ist ein Wunsch vieler Menschen den die Wiener Grünen gerne unterstützen. Seit die Grünen in der Wiener Stadtregierung sind wurden viele derartige Projekte verwirklicht.

 

Weit über 60 Nachbarschaftsgärten, vielfach mit biologischem Anbau, sind in Wien in den letzten Jahren entstanden. Nachbarschaftsgärten sind Grünflächen, in denen BürgerInnen gemeinsam gärtnern und soziale und kulturelle Beziehungen pflegen können. Dazu kommt bei ei­nigen Projekten auch deren integrativer Charakter dazu. Diese werden sowohl finanziell als auch mit Sach­leistungen, wie z.B. Bio-Kompost oder Beratung, unterstützt.

 

Beim letzten Regierungsübereinkommen haben die Grünen erreicht, dass ein Kompetenzzentrum für biologisches Garteln und Stadtlandwirtschaft gegründet wird. Alle, die an gemeinschaftlichen Gartenbau-Initiativen interessiert sind, an Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten, Gemüse-Pachtparzellen, Food Coops oder Community Supported Agriculture, bekommen dort Informationen. Zusätzlich sind auch urbane Landwirtschaftsinitiativen in größerem Maßstab entstanden, wo mehrere Tausend Quadratmeter gemeinschaftlich und biologisch bewirtschaftet werden.

 

Einen sehr guten Überblick über die große Vielfalt an Stadtlandwirtschaft bietet die Studie „Primärproduktive Stadt-Landschaft“, die im Auftrag der Wiener Grünen erstellt wurde, herunterzuladen unter https://wien.gruene.at/umwelt/jetzt-erntest-du.

 

Uns ist aber auch die Haupterwerbslandwirtschaft wichtig. Die Versorgung mit frischem Gemüse ist in Wien durch Betriebe, die direkt im Stadtgebiet liegen, möglich. Dieses Privileg haben nur wenige Großstädte. Die Stadt Wien selbst ist die größte Biobäuerin Österreichs, es gibt in Wien aber nur wenige Biobetriebe. Um Landwirtschaft ökologisch nachhaltig zu betreiben und sie auch zukünftig ökonomisch zu sichern, sollte sie zunehmend auf biologische Betriebsweise umgestellt werden. Darum haben die Wiener Grünen einen Bio-Cluster Landwirtschaft initiiert, den die Wiener Landwirtschaftskammer vorantreibt, damit soll die Umstellung auf Bio nachhaltig vorankommen.

 

Dieser kurze Überblick zeigt, dass nachhaltige Landwirtschaft auch in Großstädten möglich ist. Als Wiener Grüne freuen wir uns wenn wir das Interesse dafür wecken, Initiativen fördern und den Weg zu mehr „Bio“ unterstützen können.

 

INFO: Einkaufs-/Bezugs-/Ernte-Möglichkeiten von Ab Hof/lokal/ regional/Bio produziertem Frischgemüse und Obst zu Wiener Märkten, Bauernmärkten, Direktvermarkter, Pflückbäume und Übersicht der Wiener Gemeinschaftsgärten auf http://garteln-in-wien.at

 


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