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am 12. Juni

Solidarische Land­wirt­schaft

- Ökologisch und sozial nachhaltige Landwirtschaft selbst in die Hand nehmen.

Das Prinzip „wenig geben, viel bekommen“ ist unter ProduzentInnen, HändlerInnen und KonsumentInnen gleichermaßen verbreitet. Das Ergebnis ist Täuschung und Enttäuschung, begleitet von horrenden ökologischen und gesundheitlichen Kosten. Das Prinzip wird als „wirtschaftlich vernünftig“ verkauft. Doch immer mehr Menschen erkennen es als Sackgasse und setzen sich für eine andere Art des Wirtschaftens ein.

In der Landwirtschaft fanden die Konzepte SoLaWi - Solidarische Landwirtschaft  oder englisch   CSA – Community Supported Agriculture  immer mehr Verbreitung. Landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien schließen sich dabei mit KonsumentInnen zusammen und stimmen ihre jeweiligen Bedürfnisse miteinander ab.

Die ProduzentInnen erhalten einen gemeinsam festgelegten Fixbetrag im Voraus, um sich einer guten landwirtschaftlichen Praxis widmen zu können, den Boden fruchtbar zu erhalten und bedürfnisorientiert zu wirtschaften. Die KonsumentInnen werden zu MitwirtschafterInnen oder Mitgliedern, die die Abnahme der Erzeugnisse garantieren und die Erzeugung teilweise vorfinanzieren. Risiko, Kosten, ökologische Verantwortung und Ernte werden gemeinsam getragen. Es entsteht ein Verständnis für einander, für die gegenseitige Verantwortung und die Zusammenhänge von Kulturlandschaft und Ernährungskultur. Der Bürokratische Aufwand ist vergleichsweise gering, Werbungskosten, Verpackung, weite Transportwege und Müll werden eingespart. Solidarität und Nachhaltigkeit werden gefördert - das ist Grün!


Nähere Informationen über Solidarische Landwirtschaft gibt es unter:
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/de/startseite/​
Österreichische Projekte und Kontaktdaten unter:
http://www.ernährungssouveränität.at/wiki/CSA​

 

 

 


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