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am 9. Oktober

Nicht einerlei wo's herkommt!

Barbara Czerny - Nach Eierskandal und Kritik der Grünen tritt Bezirksbauernkammerobmann in Reutte zurück

Die Vorgehensweise von Richard Wörle, seineszeichens Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Reutte und Bezirksbauernbundobmann, sorgt heute für deutliche Kritik und Kopfschütteln vonseiten der Grünen Bäuerinnen und Bauern Tirol. Wörle lieferte einem Bericht der Tiroler Tageszeitung nach dem Bezirkspflegeheim Reutte, das großen Wert auf Regionalität legt, Eier aus deutschen Legebatterien.

Wenn es zu Engpässe komme, sei es absolut unverständlich, warum nicht Bäuerinnen und Bauern aus dem Bezirk gefragt wurden. „Wörle kennt ja vermutlich jeden Landwirt im Umkreis persönlich", so die Grüne Landtagsabgeordnete und Landwirtschaftssprecherin Gabriele Fischer. "Wörle muss seine Funktionen mit sofortiger Wirkung ruhend stellen, bis die Staatsanwaltschaft den Vorfall geklärt hat. Ich kann gut verstehen, dass sich die Bewohner*innen des Pflegeheims getäuscht fühlen“.

Aufgedeckt wurde der Vorfall, da die deutschen Eier im Gegensatz zur üblichen regionalen Lieferung nicht gestempelt waren. „Die Verordnung zur Kennzeichnung von unverarbeiteten Eiern an die Gastronomie gilt für jeden bäuerlichen Direktvermarkter, aber offenbar nicht für den Bauernbundfunktionär Wörle“, kritisiert Barbara Czerny, Grüne Bäuerinnen und Bauern Tirol,. „Erst recht nach dem Fipronilskandal im Sommer sind derartige Vorgehensweisen für einen hochrangigen Vertreter der Tiroler Landwirtschaftskammer nicht tragbar“, sind sich die Grünen einig.

Eier aus Käfighaltung haben in einer ökologisch nahhaltigen und auf Tierwohl bedachten Region nichts verloren.

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