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am 13. Februar

Informationen aus dem Bund

Clemens Stammler - Dass wir Grüne konstruktive Landwirtschaftspolitik machen können, haben die Regierungsverhandlungen gezeigt. Auf Initiative der Grünen wurden folgende Punkte im Regierungsprogramm vereinbart:

Alm

Wir haben jetzt schon viele Erleichterungen für Direktvermarkter verankert, wie die Überarbeitung der Urprodukteliste, die Weideschlachtung für ganz Österreich, angepasste Hygieneauflagen und Kontrollvorschriften für Kleinbetriebe, eine Reparatur des Einheitswerts zur nächsten Hauptfeststellung sowie die Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge an realistische, bezahlbare Werte.

Kuh auf Alm

Besonders hervorzuheben ist die verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpflegung für Fleisch, Milch und Eier ab 2021! Gekoppelt mit einem klaren, im Regierungsprogramm verankerten »Nein« zu Mercosur, stellt dieser Punkt eine wesentliche Säule im Erhalt unserer Höfe dar!

Gemüse

Der Ausbau des Biolandbaus und der Regionalen Vermarktung zieht sich durchs gesamte Programm.

Die Ausrichtung der GAP unter Beibehaltung der derzeitigen Mittel mit Blick auf die Pariser Klimaziele sowie das Ziel, Österreich bis 2040 in ein klimaneutrales Zeitalter zu führen, sind nun festgeschriebene Visionen mit Perspektiven!

Weiters soll es eine neue Gentechnikfreie Offensive und einen neuen Eiweißplan geben, keinen Bioeinstiegsstopp, keine nationalen Alleingänge beim Pflanzenschutz, eine Stärkung der Züchtung von samenfestem Bio-Saatgut, Obergrenzen bei Flächenförderungen und eine Umwandlung der LKÖ von einem privaten Verein zu einer Körperschaft öffentlichen Rechts, bei der nicht mehr der Raiffeisenverband das Sagen hat.

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