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am 13. Jänner

Beton ist keine Feldfrucht

Clemens Stammler - Damit deine Kinder noch was zu ernten haben

Slider Betonfrucht

Die wirklich große Herausforderung der nächsten Jahre für uns Bäuerinnen und Bauern wird der Klimawandel sein! Zwar ist das letzte Jahr niederschlagsmäßig in Ordnung gewesen, trotzdem wurde es das heißeste Jahr seit Temperaturaufzeichnung.

Darum müssen wir alles tun, um nicht noch mehr Boden unter den Füßen zu verlieren.

Denn einerseits werden die Erträge sinken, andererseits geht uns immer mehr Boden durch Versiegelung verloren und damit unsere Grundlage und die Stabilität unseres Landes!

Sind es doch die vielen Familienbetriebe die unser Land ernähren und nicht die drei großen Lebensmittelketten, die alle paar Kilometer neue Märkte auf fruchtbaren Boden bauen! 

Aber auch in der Landwirtschaftskammer stoßen wir nach wie vor auf Beton.Beton der anderen Art. Es ist der Beton einer Fraktion mit absoluter Mehrheit.

Der Bauernbund hält eisern an einem Weg fest, der uns bereits die letzten 30 Jahre das (Über-)Leben als Bäuerinnen und Bauern schwer bis unmöglich macht!

Zu denken es wäre Lebensqualität, wenn man Österreichs Bäuerinnen und Bauern dem Druck des Weltmarktes ausliefert und sie dafür an den spärlichen Tropf der Förderungen hängt, ist ein Irrtum!

Wir Grüne Bäuerinnen und Bauern sind uns sicher, es ist Zeit für einen neuen Weg!

Zeit für soziale Absicherung!

Noch immer sind die bäuerlichen Pensionen die niedrigsten aller Branchen. Gleichzeitig zahlen wir gerade in den unteren Einheitswertstufen viel zu hohe Beiträge!

Zeit für eine ökosoziale Förderpolitik!

Die ersten 20 ha müssen künftig höher gefördert werden. Nur so ist eine flächendeckende Bewirtschaftung möglich.

Zeit für regionale Märkte!

Ein klares Nein zu weiteren Freihandelsabkommen. Stattdessen Markenprogramme und Vertriebswege, die die Wertschöpfung vom Handel zurück auf die Höfe holen.

Zeit für eine zukunftsfähige Raumordnung!

Kein Supermarkt auf die grüne Wiese. Ausgewiesene und damit geschützte Agrarflächen und ein vernünftiges Leerstandsmanagement. Es ist an der Zeit, sich die Würde der Landwirtschaft zurück zu holen! Die Würde der Bäuerinnen und Bauern endet nicht beim Boden, beim Tier oder am Supermarktregal. Die Würde der Bäuerinnen und Bauern beginnt beim bestellten Boden, den gehaltenen Tieren und den Lebensmitteln im Regal. 

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