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Grünes Programm für Kärntens Land- und Forstwirtschaft
- 14. 10.2006: LANDWIRTSCHAFTSKAMMERWAHL KÄRNTEN 2006 (DOC, 1.1 MB)
PROGRAMM
Der nationale Strategieplan Österreichs für die Entwicklung des Ländlichen Raums setzt auf eine multifunktionale, nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, die einen Beitrag zur Entwicklung vitaler ländlicher Regionen leistet. Viele der vorgeschlagenen Strategien sind aus Sicht der Grünen Bäuerinnen und Bauern im Sinne der Entwicklung der ländlichen Regionen, der Erhaltung der Wirtschaftskraft der bäuerlichen Betriebe, der Sicherung der Arbeitsplätze im ländlichen Raum und der Umwelt wichtig und richtig und werden von uns begrüßt, wie beispielsweise die Erhaltung der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete im bisherigen Ausmaß.
Es gibt jedoch eine Reihe von Punkten, wo die nationale Strategie aus unserer Sicht Lücken aufweist, sie ist quasi eine „grüne Landkarte mit weißen Flecken“. Es fehlen überprüfbare Zielvorgaben für die Erhaltung der kleinstrukturierten Betriebe, der bäuerlichen Arbeitsplätze und der biologischen Vielfalt. Bei den heiklen Punkten Gentechnik, der Verbesserung der Situation für die Frauen im ländlichen Raum, der biologischen Landwirtschaft und der Erhaltung der Grünlandflächen im Berggebiet bleibt das Papier wesentliche Antworten schuldig.
Im Zuge des EU-Programms Ländliche Entwicklung 2007-2013 werden die EU-Agrarförderungen der 2. Säule neu verhandelt. Das Ergebnis ist für Österreichs Landwirtschaft und den ländlichen Raum besonders wichtig, weil aus diesem Topf in den vergangenen Jahren zwei Drittel der Landwirtschaftsförderungen stammten. Österreich muss nun ein nationales Programm Ländliche Entwicklung vorlegen, das Investitionsförderungen, Ausgleichszahlungen, ÖPUL, Natura 2000, Diversifizierung, Forstförderungen und vieles mehr bis zum Jahr 2013 festlegt. Das vorliegende Positionspapier enthält die Forderungen der Grünen Bäuerinnen und Bauern dazu. Die Grünen Bäuerinnen und Bauern fordern eine gerechte Verteilung, den Verzicht auf gentechnikfreies Saatgut im ÖPUL, eine bessere Förderung der Frauen und die aktive Einbeziehung der betroffenen Gruppen in den Programmentwicklungsprozess.
- 25.2.2005 - DAS GRÜNE WALDPROGRAMM (PDF, 654.3 KB)
Der Wald ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, aber auch für den Menschen. Er schützt Menschen vor Naturgefahren und liefert erneuerbare Rohstoffe. Der Wald braucht jedoch auch Schutz, um seine vielfältigen Funktionen erfüllen zu können. Das Schützen und Nutzen des Waldes sind als politische Ziele für die Grünen gleichrangig. Die Broschüre vermittelt die Positionen, die die Grünen zur nachhaltigen und naturnahen Bewirtschaftung unserer Wälder einnehmen.
- 2004 - (OP-)POSITIONEN DER GRÜNEN BÄUERINNEN UND BAUERN (PDF, 362.1 KB)
Der Wert bäuerlicher Arbeit, Sein und Schein des bäuerlichen Selbstbewusstseins, den Produktivismus sind Thema dieses Positionspapiers der Grünen Bäuerinnen und Bauern, die darin auch ihre Vision von eine Landwirtschaft, die den Tisch deckt und das Haus wärmt, von Nachhaltigkeit, Lebensraum, internationaler Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit beschreiben.
- 2003 - DAS GRÜNE IN DER LANDWIRTSCHAFT - FOLDER (PDF, 251.9 KB)
Regenwürmer würden Grün wählen – ein übersichtlicher Folder zu Zielen und Visionen der Grünen Bäuerinnen und Bauern.
- Oktober 2002 - GRÜNES AGRARPROGRAMM (PDF, 193.8 KB)
Eine ökologische und soziale Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik ist für die Grünen eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Wir wollen möglichst viele Bäuerinnen und Bauern für eine Umorientierung hin zu qualitativen Wegen gewinnen und motivieren. Gleichzeitig wollen wir faire Produktions- und Marktbedingungen schaffen, damit für die Qualitätsprodukte ein fairer Preis erreicht werden kann. Über den ökologischen Weg in der Landwirtschaft wollen wir die Produktion gesunder Lebensmittel sicherstellen, die Kulturlandschaft erhalten und den Arbeitsplatz Bauernhof aufwerten. Ein Aktionsplan für den Biolandbau, die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit, die gerechtere und ökologisch sinnvolle Verteilung von Agrarförderungen, die Reform der EU-Agrarpolitik, die Stärkung des ländlichen Raums und die nachhaltige Bewirtschaftung unseres Waldes sind Anliegen der Grünen.
In einer Reihe von Dialogveranstaltungen versuchten die Grünen OÖ die Frage zu klären ob die Jagd dem Naturschutz dienen kann, oder ob Jagd und Naturschutz Gegensätze sind. Jagdethik, Wildschäden, Fütterungen und der Schutz seltener und gefährdeter Tierarten wurden hier beleuchtet. Die Diskussion mit WildökologInnen, JägerInnen und WaldökologInnen ergab das vorliegende Positionspapier der Grünen.
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